Die Zukunft der Metallindustrie

DIE ZUKUNFT DER METALLINDUSTRIE — VORSPRUNG DURCH INNOVATION

Ihre Investitionsstrategie muss auf Markt und Technologietrends von heute reagieren und Ihr Geschäft gleichzeitig auf die Herausforderungen von morgen vorbereiten. Die Wahl des richtigen Partners ist dabei entscheidend.

Bei Primetals Technologies beobachten wir Trends – nicht nur technologische – innerhalb wie außerhalb der Metallindustrie, und wir analysieren fortlaufend Marktentwicklungen, um die zukünftigen Bedürfnissen unserer Partner und die Anforderungen, denen sie gegenüberstehen werden, vorherzusehen. Dabei sehen wir derzeit drei wichtige Bereiche, die die Stahlindustrie in den kommenden Jahren und Jahrzehnten prägen und verändern werden: Grüne Stahlerzeugung wird es für die Industrie möglich machen, selbst unter strengeren Auflagen umweltfreundlich zu wachsen. Eine steigende Nachfrage nach hochwertigen Stahlsorten wird neue Schwerpunkte bei metallurgischen Online-Modellen, bessere maschinelle Ausstattung sowie modernisierte Anlagen erfordern. Und die Digitalisierung wird mit adaptiven und selbstlernenden Funktionen ein integraler Bestandteil aller Abläufe sein – und durch den Abbau von gewachsenen Silostrukturen in der Datenverarbeitung enormen Nutzen bringen.

 

 


 

Die Metallerzeugung der Zukunft ist nachhaltig, CO2-neutral, sicher und intelligent und wird zu neuen Materialien mit Eigenschaften führen, die man sich heute kaum vorstellen kann.

Wie kann die Metallindustrie emissions- und abfallfrei werden? Mit welchen Rohstoffen wird sie arbeiten? Wie werden sich die Materialeigenschaften verändern? Und welche Auswirkungen werden die Digitalisierung und andere Trends auf den Arbeitsplatz und auf Job-Profile haben?

Primetals Technologies hat eine klare Vision für die Metallindustrie der Zukunft. Wir wissen, dass diese Transformation eine langfristige Entwicklung ist - daher zerbrechen sich unsere Pioniere die Köpfe um sie heute schon voranzutreiben und haben dabei vier tragende Säulen der Innovation definiert.

Grüne Stahlerzeugung

Mit der "grünen Stahlerzeugung" wird die CO2-Intensität des Produktionsprozesses stark reduziert, da Kohlenstoff als Reduktionsmittel in verschiedener Weise durch Wasserstoff ersetzt wird. Die Emissionen werden fast bei null liegen. Nebenprodukte werden aufgewertet und wiederverwertet, und die Prozesse werden mit höchster Energieeffizienz betrieben. Beispiele: Quantum-Lichtbogenofen, MEROS (Maximized Emission Reduction Of Sintering), ZeroWaste, Trockenschlackegranulierung (DSG, Dry Slag Granulation) und der Green Button.

Hochwertige Stahlqualitäten

Elektrofahrzeuge finden auf dem Markt immer schneller Verbreitung. Siliziumstahlsorten, hochfeste Mehrphasenstähle (AHSS, Advanced High Strength Steels) und rostfreie Stähle zeigen die wichtige Rolle, die der Stahl in dieser neuen, dynamischen Branche spielen wird. Primetals Technologies hat ein reichhaltiges Portfolio für die Erzeugung hochwertiger Stahlgüten: SRD-Segmente (Single Roll DynaGap) zum Stranggießen, V-AOD (Vacuum Argon Oxygen Decarburization), Expertensysteme, Power Cooling, das automatisierte Oberflächeninspektionssystem SIAS (Automated Surface Inspection System) und das Schienenhärtungssystem idRHa sind nur einige wenige Beispiele dafür.

Digitalisierung

Mit der Digitalisierung werden alle Anlagen und Komponenten vollständig automatisiert, durch die Nutzung von Robotern in gefährlichen Arbeitsbereichen wird die Arbeitssicherheit drastisch verbessert, und Systeme zur Überwachung des Anlagenzustands und "Augmented Reality" werden, neben anderen Dingen, die Wartungsarbeit vereinfachen. Prozesse werden durch künstliche Intelligenz auf Basis von Big Data und durch die regelbasierte Optimierung der gesamten Produktionskette TPO (Through Process Optimization) verfeinert. Die Häufigkeit von Mängeln in den Endprodukten wird auf ein vernachlässigbares Minimum sinken. Einige Beispiele für jetzt schon verfügbare Digitalisierungslösungen: TPQC (Through Process Quality Control), MAT (Maintenance and Asset Technology), das Robotersystem LiquiRob, die Schaffung von Informationen aus Daten mit m.connect und das Webportal für die Metallindustrie – m.space.

Anlagenproduktivität

Mit unserem Portfolio produktivitätssteigernder Technologien werden die Prozesse im Hinblick auf den Materialmix bei der Beschickung flexibler, werden verdichtet und direkt miteinander verbunden, sodass mehrfache Abkühlungs- und Erwärmungsschritte vermieden werden. Die Produktivität der Prozesse erreicht ein Maximum. Beispiele: Endlosband-Band Produktion Arvedi ESP (Endless Strip Production), das Direktwalzen von Stabstahl mit WinLink, das Schienenhärtungssystem idRHa, der BOF-Jet-Prozess, die Endloswalztechnologie ERT-EBROS, Acoustic Expert, und Systeme zur Überwachung des Anlagenzustands CMS (Condition Monitoring Systems).


Abb. 1: Eine Pilotanlage für die Trockenschlackegranulierung  |  Abb. 2: SRD-Segment für Einzelwalzeneinstellung beim Stranggießen | Abb. 3: m.space, das Webportal für die Metallindustrie
 

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